Bildung in guten Händen

Was macht mein Kind im Kindergarten?

Liebe Eltern, haben Sie sich auch manchmal die Frage gestellt, was Ihr Kind im Kindergarten macht?

Es spielt!!!

Das Spiel - die Haupttätigkeit des Kindes - ist Grundvoraussetzung für seine Entwicklung und entscheidet über seine spätere Lernmotivation und Lernfähigkeit. Das Spiel ist somit ein wesentliches Bildungsmoment des Kindes.

Wir - als evangelischer Kindergarten - haben einen eigenständigen Bildungsauftrag.
Bildung kann man vergleichen mit dem Wachstumsprozess eines Baumes. Es müssen viele Voraussetzungen geschaffen werden, damit nach dem Wachstum Früchte getragen werden können. Bildung zielt daher nicht auf reine Wissensvermittlung, sondern es geht vor allem darum, die einzelnen Fähigkeiten des Kindes zu stärken.

Bildung ist ein  von vielen Aspekten beeinflusstes, ganzheitliches Geschehen, das in sehr unterschiedlichen Situationen stattfindet und fast immer mehrere Kompetenz- und Bildungsbereiche betrifft. 

Pädagogische Fachkräfte begleiten, unterstützen und fördern den Bildungsprozess Ihres Kindes.

Ev. Kindertagesstätten verstehen das christliche Lebensverständnis als Angebot für alle Kinder. Sie sind Orte christlicher Bildung und dienen der selbständigen Lebensverantwortung vor Gott, verbunden mit der Freiheit zur Nächstenliebe.

Eltern sind die ersten und wichtigsten Bindungspersonen ihres Kindes und dadurch auch die wichtigsten Partner der ErzieherInnen in der Kindertagesstätte. Es ist die gemeinsame Aufgabe der Eltern und der ErzieherInnen, die Kinder in die Welt hinaus zu begleiten.

Verschiedene Lernfelder

Lernbereiche

und Kompetenzbereiche

Wir unterscheiden bei unserer Arbeit drei Kompetenzbereiche, in denen Lernen stattfindet und gefördert werden soll:

  • Sachkompetenz - z.B. (Fach-)Wissen, Kreativität, Leistungs-, Kritik-, Denk-, Problemlöse-, Transfer- und Urteilsfähigkeit, Lernbefähigung 
  • Sozialkompetenz / emotionale Kompetenz - z.B. Kontaktfähigkeit, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, Hilfs- und Kompromissbereitschaft, Teamgeist, Toleranz, eigene Gefühle wahrnehmen, benennen und äußern
  • Selbstkompetenz - z.B. Selbständig- und Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, moralische Selbstbehauptung - auch in Grenzsituationen, Selbstachtung, Selbstkontrolle

Mit zunehmender Kompetenz erlernt das Kind das "Handwerk des Lebens" und somit gegenwärtige und zukünftige Probleme zu lösen und das Leben in der Gesellschaft zu "meistern"!